hermit crab walking on sand

Kinderbuch: „Von der Spur zum Spürchen“

Spur- Zugspur- für die der Weg vorgebahnt ist- schnell,man sieht grob über die Landschaft.
Dazwischen die Fensterscheibe. Menschen,Koffer,Schaffner,Durchsagen,Gerüche..akzeptanz dessen,dass nicht viel zu tun ist, Vertrauen darauf,dass der Zug einen ans Ziel bringt, nette Begegnungen in der Lok,Ruhe,Zwicken und zwucken beim Sitzen, gedanken,dass,wenn ich so weiter sitze ,eine Thrombose entstehen könnte- wunsch nach Bewegung- Klo als Rettung für eine sozial akzeptable Bewegung -der Gang auf dieToilette.
Gedanke: Hoffentlich nimmt keiner meine Tasche,aber was soll der oder die mutmassliche DiebIn eigentlich stehlen? Handy,Geldbörse sind bei mir..alles andere kann ich leicht nachkaufen. Hoffentlich ist der Klodeckel nicht wieder versifft oder ein Stinkbomberl im Klo stehen geblieben..na,ich lass mich überraschen, fakt ist- ich muss jetzt..und das dringend. ..Nach dem Klogang stelle ich fest,dass der Zug ,in dem ich fahre in wahrheit eine Dampflok ist. Fasziniert sehe ich aus der Türe im am Ende des wagons! Wie im wilden Westen! Da durfte man noch, wenn der zug anrollt,aufspringen!
Vorsichtig schaue drücke ich die Türe auf- und tatschlich! Sie ist nicht versperrt! Beglückt stelle ich mich hinaus auf das kleine Plateau ,an dem links und rechts Trittbretter montiert sind zum aufsteigen.
Der frische Wind der Berglandschaft weht mir um die Nase und ich wehre mich meiner Haare im Gesicht. Beglückt mit roten Wangen spüre ich mich gefühlt naeher an meinen Ahninnen,die tatschlich in der zeit der dampflok gelebt haben. Ich breite die Arme aus und meine ich würde fliegen..
Plötzlich ruckelt und zuckelt der Zug, oder gar eine Notbremsung? Überrascht suche ich Halt an dem metallernen Gelaender kurz darauf presst mich die Bremsung an die Zugwand vor mir, kurz darauf schleudert es mich wieder weg davon,da der Zug etappenweise gestoppt wird..die Wucht dieses Vorgangs ist zu stark für mich,meine Finger , die nur braerlich Halt gefunden haben,lösen sich von dem Gstaenge und ich werde rechts in die Böschung auf einem kleinen Abhang geworfen.

*Filmriss*

Schnuppern an meinem Ohr..

Änderung ist vorangegangen: Swich von Welt im Kopf/Phantasie in den Körper.- schmerzhaft, aber aufklärend.

(Wechsel dann später wieder in die Phantasie auch schmerzhaft- seelisch…)

Wie Verbindung halten? Durch Schlaf? Durch Bewegung im Zug? Zug um Zug? Durch Pausen? … alles was der Integration dient, was Körper und Seele Hand in Hand gehen lässt, bzw.wieder nachkommen lässt.

Jedes für sich ist eine Wucht für das andere- dh.der Übergang.. im EInklang ist es wie ein Zwischenzustand im Geburtsgang dieser Welt…um in einer anderen dann wieder ausgeworfen zu werden.

Seele und Körper ist sich wechseloseitig Mutter und Kind.. Spur und Spürchen.. und dann gibt es zusätzlich noch die Ahnen als Ressourcen( die Grossmutter mit dem Weitblick,die nun in ihrere Rolle nicht mehr Spuren muss,vielmehr Spürchen sein darf im Namen des Kindes.


Elefant: grosse Spuren… mit Füssen, mit Rüssel Spürchen- Feinfühligkeit
(Änderung des Kanals- VAKOG)


Jetzt passiert es grossen uns kleinen Menschen, dass sie auch mal „neben der Spur“ stehen, manchmal sogar recht plötzlich und von da nicht mehr auf den Zug aufspringen können,weil der Zug so schnell faehrt.
Aus der neuen Position ergibt sich die Frage: Wo bin ich gelandet?
Und aus der langsamer fliessenden Zeit ergeben sich erforschungen des Umfeldes-mit allen Sinnen- analog und bilden in dem grossen oder kleinen Menschen eine eigene Landschaft..auch die Begegnungen machen die Welt freudiger,spannender,trauriger…- Das Buch ist eine Aufforderung dazu,den Mut zu haben,alle Geh-fühle spüren zu wollen,Gefühlsregungen zulassen zu dürfen.
Ebenso eröffnet es den Weg zur Integration von Gefühlen.